Kunstraum München

 

Holzstraße 10 Rgb.

80469 München

t +49 (0)89 54379900

f +49 (0)89 54379902

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Während der Ausstellungen

Mittwoch bis Sonntag, 14-19h

 

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Programm Archiv:

  1973 – 2012

  2013, 2014, 2015, 2016

 

Bücher  Editionen

 

Lighted Matter

 

Mitgliedsantrag

Satzung

Impressum

 

    1. 1. bis 31. August 2017

    [Summer Residence]

    Im Kunstraum entwickeln die beiden Bildhauer Anita Edenhofer und Matthias Numberger eine gemeinsame Werkserie weiter, die sie über die letzten Jahre kontinuierlich verfolgt haben. Dieser Serie übergeordnet stehen Grundelemente, die sich durch Ihre Gebrauchsgegenständlichkeit auszeichnen und durch die Modifizierungen der beiden Künstler eine Umwertung erfahren. In vorangegangenen Ausstellungen (Symposium K in Athen, 2016 und „getting closer … but not too close“ in München, 2016) waren gemeinsam erdachte und gebaute Bänke und Tische die gezeigten und bespielten Skulpturen. Für die gemeinsamen Arbeiten, die im Kunstraum entstehen sollen, sind Handtücher, Fließen und Fassadenelemente die Grundlage der Kollaboration von Edenhofer und Numberger. In einer Veranstaltung gegen Ende der summer residence wird die Möglichkeit und Notwendigkeit der Beteiligung bei den entstehenden Skulpturen hinterfragt.

     

  1. Demnächst

    Timm Ulrichs

    Vorsicht, Glas!
    9.9. – 15.10.2017
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    Eröffnung: Freitag, 8.9., 19 Uhr
    Künstlergespräch: Sonntag, 15.10., 15 Uhr
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    Timm Ulrichs realisiert, modifiziert und reinszeniert u.a. akustische Arbeiten, die sich diesem zerbrechlichen Werkstoff audiovisuell widmen.
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    Zur Ausstellung erscheint eine Edition.


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    • Matthias Wollgast

    Stock and Store
    26.10. – 3.12.2017

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    Eröffnung: Mittwoch, 25.10., 19 Uhr

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    Matthias Wollgast setzt sich mit den Begrifflichkeiten und Präsentationsmodi des Kontexts Kunst auseinander und setzt Bildwerke und Reproduktionen unterschiedlicher medialer Herkunft miteinander in Bezug.

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    ‘The Shared Oasis of the Gift Shop’;, 2014
    Installation (Ausstellungsansicht Kunstmuseum Solingen, 2015)
    Hohlpappe, Spiegeldibond, MDF-Platten, Plexiglas, kameralose Fotografien (gerahmt), Künstlerbücher, Postkartenedition, einzelne
    Postkarten, Poster
    Maße variabel

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    VG-Bildkunst
    Courtesy Galerie Rupert Pfab, Düsseldorf / Matthias Wollgast

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    Jahresgaben

    9.12. – 22.12.2017

     

    Eröffnung: Freitag, 8.12., 19 Uhr

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    [Gastprojekt]
    Blooming Signals

    8.2. – 11.3.2018

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    Eröffnung: Mittwoch, 7.2. 2018, 19 Uhr

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    Kuratiert von Franziska Linhardt und Benedikt Seerieder

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    Hlynur Hallsson
    Alltsaman – Das Ganze – All of it

    29.3. – 6.5.2018

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    Eröffnung: Mittwoch, 28.3.2018, 19 Uhr
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  2. Auch Sie können teilnehmen …

    Werden Sie Mitglied!

     

    Für den Download klicken Sie bitte hier Mitgliedsantrag

    Die Satzung finden Sie hier Satzung

     

    Auskunft auch unter   089 54 37 99 00

     

     

     

  3. Editionen14pxBlue

     

    Künstler: Karo Akpokiere
    Naira Spraycans, 2016

    Cool Spot, 2016
    If your eye be single, 2017

     

    3 Motive, in einer Auflage von jeweils 10

    C-Print on Cotton Paper
    Maße: Rahmen 62 × 47cm

    Druck: 56,5 × 42,5cm
    Technik: C-Print on Cotton Paper
    Preis: je € 580,- (mit Rahmen jeweils € 710,-)

     

     

     

    Ausstellungsansicht: Flow of Forms/Forms of Flow, Karo Akpokiere:

    Naira Spraycans, 2016, Cool Spot, 2016, If your eye be single, 2017 (v.l.n.r.), © Kunstraum München, Foto: Thomas Splett, 2017

     

     

     

    The Lagos Drawings are inspired by the fast moving pop culture of Lagos, Nigeria. They reflect experiences and observations garnered from life in one of the fastest growing cities in the world. In these works, I appropriated the language of religion, politics and advertising to comment on contemporary realities in the city. I try to represent its instability, just the constant motion.“

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    Karo Akpokiere (*1981) studierte Kunst und Grafikdesign am Yaba College of Technology in Lagos, Nigeria. Seine textreichen, ‚lauten‘ und überbevölkerten Zeichnungen sind visuelle Referenzen an die südafrikanische Comictradition der Bitterkomix. Zugleich greifen sie eine spezifisch lokale Ästhetik auf, wie sie in der urbanen Graffiti- und Schriftkultur zu finden ist, beispielsweise auf den gelben Bussen in Lagos, die einen wichtigen Bestandteil des öffentlichen Lebens ausmachen: „I am trying to make contact with the people who do those drawing to collaborate“.

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    Sein großes Interesse gilt zudem den Designmanifestationen einer bislang weitestgehend undokumentierten Geschichte des vorkolonialen Grafikdesigns sowie des Grafikdesigns nach der Unabhängigkeit in den 1970er und 80er Jahren, das er sammelt und erforscht: „I realized the designers behind those works are nowhere to be found, we don’t even know there names! Its is as though a whole generation of designers went underground.“

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    Seine erste Einzelausstellung hatte Akpokiere 2011 am Goethe-Institut in Lagos. Im Jahr darauf nahm er an der ersten Lagos Bus Rapid Transit (BRT) Public Art Exhibition 2012 teil, bei der Busse der Stadt seine Entwürfe trugen und auf allen Buslinien – von Lagos Island bis zum Festland – zu sehen waren.

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    Seine Serie Between Lagos and Berlin wurde 2015 auf Okwui Enwezors All the World’s Futures-Ausstellung auf der 56. Biennale in Venedig gezeigt.

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    Weitere Editionen finden Sie hier

  4. Dwelling Munich 

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    Habt ihr die Little People gesehen?

    Sagt ihnen, ihre Häuser sind fertig.
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    Dwelling Munich – Ein Projekt von Charles Simonds
    und Münchner Jugendlichen in den Schaufenstern und
    an den Ecken und Kanten Münchens.
    Mai bis Juli 2017

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    Die Little People begleiten den New Yorker Künstler Charles Simonds seit vielen Jahrzehnten. Für diese imaginäre Bevölkerung baut Simonds in Stadtvierteln der ganzen Welt winzige Behausungen, sogenannte Dwellings.
    In diesem Jahr werden die Münchner*innen in verschiedenen Stadtteilen von Giesing bis Hasenbergl von den Little People besucht. Vielleicht begegnen sie euch auch an anderen Ecken eurer Viertel. Haltet die Augen offen! Erzählt uns wo!
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    Bisher:

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    Dwelling Schwabing, 11. Mai 2017
    16:30 bis 19:30 Uhr, Habsburger Platz
    Temporäre Installation gestaltet von Schüler*innen des Gisela-Gymnasiums

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    Dwelling Hasenbergl, 30. Mai bis 18. Juni 2017
    Münchner Stadtbibliothek Hasenbergl, Blodigstraße 4
    Schaufenster gestaltet von Schüler*innen der Willy-Brandt- Gesamtschule

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    Austellung:
     
    Dwelling Munich, 6. bis 30. Juli 2017
    Kunstraum München, Holzstraße 10
    Ausstellung des gesamten Projekts
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    Weitere Termine findet ihr online unter www.dwellingmunich.de

    Ein Projekt der Reihe:

    Kunst im öffentlichen Raum –
    Ein Programm des Kulturreferats der Landeshaupstadt München
  5. [Special Event]

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    Ab 19 Uhr laden wir Sie herzlich zu einem Aperitif und ‘‘Blitzführungen’’ ein.

 Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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    Daniel Maier-Reimer mit Luca Vitone, Stefan Vogel,
    Ausstellungsansicht Wiederverzauberung/Re-Enchantment, © Kunstraum München,
    Foto: Thomas Splett 2017
     

     

     

  6.  

    Wiederverzauberung / Re-Enchantment.

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    25. Mai bis 25. Juni 2017
    Eröffnung:
    24. Mai um 19 Uhr

     

     

     

    Ausstellungsansicht: Daniel Maier-Reimer mit Luca Vitone, Stefan Vogel
    Foto: Thomas Splett

     

    Ausstellungsansichten: Beide Federico Cavallini
    Fotos: Thomas Splett

     

     

     

    Am 7. November 1917 hielt Max Weber im Rahmen einer studentisch organisierten Vorlesungsreihe in München einen Vortrag, mit dem er auf eines der zentralen Themen seines Denkens fokussierte: “Die Entzauberung der Welt”. Die moderne Wissenschaft befreite den Menschen von irrationalen Erklärungen und bot rationale Werkzeuge an, um die Realität zu meistern – dabei beschneidet sie aber auch den Wert aller anderen Formen der Erkenntnis und der Freude, die sie dem Menschen bereiten. Die Wissenschaft selbst ist nicht in der Lage, eine Antwort auf wesentliche Fragen zu geben, wie sie der russische Schriftsteller Tolstoj klar formuliert hatte: „Was sollen wir tun? Wie sollen wir leben?“

     

    Hundert Jahren nach Max Webers Vortrag wird der Kunstraum zu einem Ort der Forschung und Reflexion über diesen Zustand, der besonders charakteristisch für die westliche Kultur ist.

     

    Der Kunstraum lädt fünf Künstler ein, mit ihren Interventionen das “Monopol der Wahrheit” aufzubrechen. In den Ausstellungsräumen soll ein Prozess der „Wiederverzauberung” ausgelöst werden, so wie ihn der Theoretiker und Ökologe Serge Moscovici unter Einbezug der künstlerischen Tätigkeit vorschlug: „[…] eine Sammlung von fühlbaren Realitäten, die sich kombinieren und darstellen lassen […] Ereignisse des Alltags, Sonnenuntergänge, Windböen, die Einsamkeit der Wesen, die Isolation des Geschaffenen, Nuancen der Seele, dies sind alles Reize, Themen, die den Menschen ein Szenario bieten, das ihren Wünschen, den Bedürfnissen des Zeitgeistes, der Natur im Ganzen entgegenkommt […]“ [1].

     

    Die Arbeiten von Federico Cavallini, Daniel Maier-Reimer mit Luca Vitone, Margherita Moscardini und Stefan Vogel geben eine nicht festgelegte und nicht vorgegebene Weltanschauung wieder, die Energien freisetzt und die Berührungspunkte mit der Realität multipliziert. Sie bringt außerdem verschiedene Kategorien des Denkens in Zusammenhang und lässt durch die Vorstellungskraft neue Formen der Erkenntnis zu.

    “Wiederverzauberung – Re-Enchantment” ist eine gemeinschaftliche Ausstellung von Emily Barsi, Kuratorin des Kunstraums München, und Alessandra Poggianti, freie Kuratorin und Co-Direktorin des Kunstvereins Milano.

     

    [1] “Il reincantamento del mondo” di Serge Moscovici in “Sulla Natura”, Il Saggiatore, Milano 2005.

     

    For english version click here Pressrelease

     

    Die Ausstellung wird gefördert von: Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst; Finbridge sowie der Landeshauptstadt München.

     

     

     

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  7. Prospective Perspectives

    In einem postutopischen wie gleichermaßen posthumanen Zeitalter wirken positive Zukunftsentwürfe – wie sie insbesondere die Kunst der 1960er und 1970er Jahre noch maßgeblich bestimmt hatten – wie anachronistische Relikte einer anderen Zeitrechnung. Der Zukunftsoptimismus erscheint regelrecht eingeklemmt zu sein zwischen einem Angriff von rechts als naives Gutmenschentum oder einem linken Abtun als gezielte Verblendungsstrategie.

    Lässt sich das Einüben von Zukunftstechniken tatsächlich auf pragmatische Vorsorge- und Prepperstrategien, eine Verteidigung des Status Quo oder eine vermeintliche Kreativität des Entrepreneurships reduzieren? Gibt es nicht historische und gegenwärtige Modelle von Emphase, Bejahung, Spaß und positivem Denken, die sich für einen – wenngleich korrumpierten – , aber möglicherweise doch wirksamen Begriff von Freiheit in Anschlag bringen lassen? Wie wäre eine erneuerte Theorie des Komischen und des Lachens?

    Die Reihe fokussiert, in Lang- und Kurzfilmen oder mit Video und Performance, Zukunftsentwürfe jenseits von Weltuntergangskatastrophen oder technischer Utopien, die positive Handlungsmuster des sozialen und ökonomischen Zusammenlebens entwickeln. Sie befragt in kritischen Gesprächen deren aktuelles handlungspolitisches und theoriebildendes Potential.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Foto: Minna L. Henriksson

     

    Sonntag, 7. Mai, 14 Uhr

    Minna L. Henriksson: Burning Questions


    Finnische Perspektiven auf Lenin 1917/2017: „Was tun?“ (Lenin) oder „Was nun?“ (Trotzki)

    Einführung und Exkursion nach Schwabing mit Minna L. Henriksson,

    moderiert von Ralf Homann

     

    Die Exkursion zu einigen der Münchner Lenin-Orte nehmen wir zum Anlass einer kollektiven Recherche und eines gemeinsamen Wissensaustausches zusammen mit der Künstlerin Minna L. Henriksson. Ein möglicher Zugang könnte Lenins programmatische Schrift „Was tun?” sein, an der er während seines Münchner Exils Anfang des 20. Jahrhunderts arbeitete.



     

    Treffpunkt und Einführung: Kunstraum, 14:00 Uhr

    
Beginn der Exkursion nach Schwabing: 14:45 Uhr


    Anschließend Lenin Reading in einem Schwabinger Biergarten (bei schönem Wetter)



     

    Minna Henriksson is in Munich in order to find out more about the history of the city in relation to V. I. Lenin. The walking tour to some of the main Lenin-sites in Munich is a chance for a collective enquiry and sharing of knowledge about that specific history, where everyone participating is welcome to contribute with their knowledge. Before the walk, in discussion with Ralf Homann, Minna L. Henriksson will also introduce her previous work with Lenin, and how the memory and legacy of Lenin has been preserved in Finland in different periods and today.

    Minna Henriksson is a visual artist currently living in Helsinki. 
Her work is research-based and relates to artistic post media practices exercising a disparate range of tools including text, drawing, photography and radio-play. She is interested in covert deep political processes that appear to be neutral and natural. One of the fields of focus in her work has been the dynamics and power-positions within the art scene. Henriksson co-edited book Art Workers – Material Conditions and Labour Struggles in Contemporary Art Practice focusing on problematic aspects in art workers‘ labour conditions in Finland, Sweden and Estonia. She studied art in Brighton, Helsinki and Malmö and has lived longer periods in South-East Europe. Henriksson was a candidate for the Vienna based Anni and Heinrich Sussmann Award supporting artists who are committed to democracy and antifascism.

Through her exhibition “Lenin in Aurakatu” about the Lenin monument in front of the Art Museum in Turku, Minna Henriksson started a long term examination of Lenin’s role in the independency process of Finland, and the period in Finnish foreign politics called ‘Finlandization’ that perhaps explains the erection of the monument in relatively conservative city of Turku in 1977.

     

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    Mittwoch, 3. Mai, 19 Uhr

    Die letzten Tage und der Tag danach
    Der Pessimist hat’s leicht, die Katastrophe ist unterhaltsam(er als eine Heile Welt).
    Film Lecture von Holger Dreissig

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    Fantômas, Propaganda, Planwirtschaft, Hollywood, Digitalismus, Shangri-La und Laogai. Cinephilie ist mehr als mit der Kenntnis möglichst abseitiger Filme aufzutrumpfen und über Trashperlen abzulachen. Fiktion weiß mehr über Zukunft als Rationalismus. 

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    Holger Dreissig
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    Bildender Künstler, Autor und freier Regisseur. Diverse Video- und Filmarbeiten. Von 1992 bis 2015 entstand der 24-teilige Theaterzyklus Verwaltungsperformance. 1995 Gründung der JEANSGRUPPE. Zahlreiche Festivaleinladungen. 2008 Gründung des C.L.A.I.M.e.V. – Club latenter Anmut in München. 2012 bis 2015 Mitwirkung im Brand Fiction Space, AUDI. Mitinitiator von Monokultur München – Autopsie einer Stadt.

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    Montag, 24. April, 19 Uhr
    bankleer: Die Irrenden. Europäische Defigurationen

     

    Die Berliner Künstlergruppe bankleer stellt ihren aktuellen Katalog vor, der das Projekt „Die Irrenden. Europäische Defigurationen“ dokumentiert, das im letzten Sommer auf dem Münchner Max-Joseph-Max stattgefunden hat. Mit Sounds (Patrik Catani) und Rezitationen zu „Die Irrenden“ sowie Inserts zu Bachtin, Rabelais und dem politischen Künstler als Panurgen (mit bankleer, Olaf Becker und Daniela Stöppel).

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    Videostill: Miriam Gossing/Lina Sieckmann, Ocean Hill Drive, 2016 (Experimentalfilm, 16mm transferiert auf HD, 21 Min., Farbe, Ton)

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    „Then I saw … Nothing“
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    Miriam Gossing & Lina Sieckmann,

    Benjamin Ramírez Pérez, Stefan Ramírez Pérez

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    Ausstellung im Rahmen von

    Kino der Kunst

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    Eröffnung: Dienstag, 18. April, 19 Uhr
    Laufzeit: 19 bis 23. April, täglich 14 bis 19 Uhr
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    Der Kunstraum München zeigt im Kontext des Filmfestivals Kino der Kunst die Ausstellung Then I saw … Nothing mit Werken von Miriam Gossing, Benjamin Ramírez Pérez, Stefan Ramírez Pérez und Lina Sieckmann. Die Ausstellung legt den Schwerpunkt auf drei künstlerische Positionen, die sich filmisch mit Fragen der Wahrnehmung und der Täuschung auseinandersetzen. In Ocean Hill Drive (2016, 21 Min.) untersuchen Gossing/Sieckmann, die seit mehreren Jahren als Künstlerinnenduo zusammenarbeiten, das Phänomen des ‘Shadowflicker’ und dessen beunruhigend-hypnotisierende Wirkung. Benjamin Ramírez Pérez’ Filminstallation A Fire in My Brain that Separates Us (2015, 17 Min.) assembliert Bild- und Textreferenzen auf ‘Gaslighting’-Filme zu einer Erzählung über Halluzination, Manipulation und Verführung. As Much As Anyone (2016, 17 Min.) von Stefan Ramírez Pérez porträtiert Schauspielerinnen in Los Angeles und wirft dabei Frage nach einer fiktiven Authentizität auf.
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    Eingeladen von Heike Ander.

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    Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM), an der die vier Künstler*Innen studiert haben.

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    Film still: Divina Obsesión, Volko Kamensky, DE 1999 

     

    Mittwoch, 12. April, 19 Uhr
    So Verrückheiten des Lebens
    Filme von Hellmuth Costard und Volko Kamensky
    ausgewählt und präsentiert von Florian Wüst (Berlin) sowie moderiert von Ralf Homann
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    Divina Obsesión, Volko Kamensky, DE 1999, 27′
    Teilweise von mir – Ein Volksstück, Hellmuth Costard, BRD 1973, 55′
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    Warum gibt es in Frankreich unzählige Kreisverkehre, deren Mitte mit Kunst verziert ist? Wie lassen sich 600 Passanten in Hamburg und München dazu bringen, einen Monolog über die moderne Arbeits- und Konsumgesellschaft zu halten? Diese beiden so unkonventionellen wie humorvollen Filme gehen der Absurdität nach, die bei genauerem Hinsehen in der uns vertrauten und allzu durchorganisierten Alltagswelt steckt, und spielen gleichsam auf die Möglichkeit sozialer Veränderung an.

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    Florian Wüst lebt als freischaffender Künstler, Herausgeber und Filmkurator in Berlin. Seine Arbeit beschäftigt sich mit der europäischen Nachkriegsgeschichte und dem sozialen, ökonomischen und technischen Fortschritt in der Moderne. Wüst schreibt, referiert und unterrichtet häufig zu Themen rund um Film und Gesellschaft. In 2011 ko-initiierte er Haben und Brauchen. Seit 2016 ist er der Film- und Videokurator der transmediale und gründete gemeinsam mit Valeria Fahrenkrog, Joerg Franzbecker, Erik Göngrich, Heimo Lattner, Katja Reichard und Ines Schaber die Berliner Hefte zu Geschichte und Gegenwart der Stadt.
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    Ruth Anderwald + Leonhard Grond, Hasenherz, (c) Kulturzentrum bei den Minoriten

     

    Mittwoch, 5. April, 19 Uhr
    Ruth Anderwald + Leonhard Grond: Über den Taumel
    Hasenherz oder die Lust am bewegten Bild und Wort

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    Einführung, Film und Diskussion mit Leonhard Grond, moderiert von Nina Holm

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    Kann der Taumel eine Ressource sein? Was bleibt von Verunsicherung, Desorientierung, von Rausch und Ekstase? Was bedeutet es, in der Unsicherheit einen Gedanken zu fassen, eine Handlung zu setzen, eine Idee zu wagen? Gerade in Zeiten globaler und persönlicher Krisenbeschwörungen sind diese Fragen aktuell. Das Künstlerduo Ruth Anderwald + Leonhard Grond (Wien) erkundete drei Jahre lang in ihrem künstlerischen Forschungsprojekt «Taumel – eine Ressource / Dizziness – A Resource » das produktive und kreative Potenzial des Taumels. Ein in dieser Zeit entstandener Kurzfilm wird von den Künstlern in dem von ihnen entwickelten Format namens HASENHERZ präsentiert: in Appropriation der Methoden von Arnold Schönbergs «Verein für musikalische Privataufführung » wird ein Film gezeigt, gemeinsam diskutiert und dann ein weiteres Mal angesehen.
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    Dauer der Veranstaltung: ca. 90 Minuten

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    Filmstill Kempinski (2007), ©Neil Beloufa

     

    Mittwoch, 29. März, 19 Uhr
    Film AFRIKA II – Futuristic Architectures Revisited



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    Der zweite Teil des (Kurz-)Filmprogramms widmet sich den gegenwärtigen Aneignungen bzw. dem ‚afterlife‘ modernistischer Architekturen, die als Symbol und Ausdruck des technischen, wirtschaftlichen und sozialen Fortschritts in den Jahren nach der Unabhängigkeit entstanden sind.

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Laurence Bonvin


    Avant l´envol (2016)
, 20 min


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Licinio Azevedo 


    Night Lodgers (2007), 
53 min

     

     

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    Jonah“ von Kibwe Tavares (2013)

     

    Mittwoch, den 22. März, 19 Uhr
    AFRIKA I – African Futures Speculated

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    Der erste Teil des (Kurz-)Filmprogramms zeigt drei kritische Positionen aus dem Genre des Afrofuturismus. Hier werden Zukünfte auf Basis (westlicher) Wertesysteme sowie technologischem und ökonomischem Fortschritt imaginiert, diesen jedoch eine nicht-westliche Perspektive entgegengestellt.



     

    Wanuri Kahiu

    
Pumzi (2009)
, ca. 22 min



     

    Kibwe Tavares


    Jonah (2013)
 ca. 18 min



     

    Neil Beloufa


    Kempinski (2007) 
ca. 14 min



     

    Beide Abende, 22. und 29. März, kuratiert von Kerstin Pinther, Agnes Stillger und Alexandra Weigand

     

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  8. Designgeschichten zwischen Afrika und Europa

    fof-plakatmotiv

       

     

    „Flow of Forms / Forms of Flow. Designgeschichten zwischen Afrika und Europa“ ist noch bis einschließlich Sonntag, den 12.3. an vier verschiedenen Orten in München zu sehen. Während der letzten Ausstellungstage finden folgende Führungen durch die KuratorInnen der Ausstellung statt:

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    Alle Führungen ohne Voranmeldung möglich.

    Treffpunkt ist in der Ausstellung.

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    Donnerstag, 9. März 2017
    16:30  Museum Fünf Kontinente
    17:30  Kunstraum
    18:30  Galerie Karin Wimmer
    19:00  Architekturmuseum

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    Samstag, 11. März
    15:00  Museum Fünf Kontinente
    16:00  Kunstraum
    16:00  Galerie Karin Wimmer
    17:00  Architekturmuseum

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    Sonntag, 12. März
    13:00  Museum Fünf Kontinente
    14:00  Kunstraum
    15:00  Galerie Karin Wimmer
    16:00  Architekturmuseum

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    02. Februar 2017

    Ausstellungseröffnung

     

    16:30 bis 17:30 Uhr

    ‚Preview‘

    Museum Fünf Kontinente

    Maximilianstraße 42

    mit Dr. Stefan Eisenhofer

    (Leiter Afrika Abteilung)

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    18:00 Uhr

    Vernissage

    Architekturmuseum der TUM in der Pinakothek der Moderne
    Barer Straße 40

    Es sprechen:
    Prof. Dr. Andres Lepik (Direktor des Architekturmuseums TUM)
    Dr. Anne Fleckstein (Kulturstiftung des Bundes)
    Prof. Dr. Kerstin Pinther und Alexandra Weigand Dipl. Des./M.A.(Kuratorinnen)

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    Ab 19:00 Uhr

    — Kunstraum München

    Holzstraße 1 RGB sowie

    — Galerie Wimmer

    Amalienstraße 14

    Begrüßung durch die Studierenden.

     

     

    03. Februar 2017
    Artist Talks


    14:00 Uhr — Jean Katamayi Mukendi — Architekturmuseum TUM

    15:00 Uhr — Alafuro Sikoki — Architekturmuseum TUM
    17:00 Uhr — Cheick Diallo — Kunstraum München
    18:00 Uhr — Cucula — Kunstraum München

    Formen der Moderne

    — Museum Fünf Kontinente, Maximilianstraße 42
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    Formen der Kooperation/Partizipation

    — Kunstraum München, Holzstraße 10, RGB

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    Stoff-Wechsel
    — Galerie Karin Wimmer, Amalienstraße 14

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    Transform(N)ation und Spekulative Formen

    — Beide Architekturmuseum der TUM

    in der Pinakothek der Moderne, Barer Straße 40

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    Im Zentrum der Ausstellung Flow of Forms/Forms of Flow stehen Gestaltung und Designpraxen in Afrika. Formfindungen (Forms) werden als Resultate eines wechselseitigen Austausches zwischen Afrika und Europa, aber auch zwischen alltäglichen und älteren gestalterischen Grundlagen (Flows) betrachtet. Damit schließt die Ausstellung an den Global Turn in den Kunst- und Designwissenschaften an: Designgeschichten global zu verorten bedeutet einerseits von Gestaltung als einer überall anzutreffenden Praxis auszugehen, andererseits verbindet sich damit auch eine kritische Haltung gegenüber dem eurozentristischen Blick, der oftmals bis heute von simplen Dichotomien von traditionell – modern, handwerklich – industriell, formell – informell geprägt ist. Anstelle einer einseitig (westlich) geschriebenen Designgeschichte entstehen somit vielfältige Designgeschichten. Diesen komplexen Verflechtungen in historischer Perspektive, aber auch mit Blick auf Gegenwart und mögliche Zukünfte, geht Flow of Forms/Forms of Flow in insgesamt fünf Themenfeldern (Stationen) und an vier Ausstellungsorten nach.

     

    Die im Kunstraum gezeigte Station Formen der Kooperation/Partizipation befasst sich mit den sozialen und politischen Dimensionen des Designs und richtet den Blick auf Formen, die durch Kooperation, Austausch und Dialog sowie dem flow von Konzepten, Ideen und Praxen entstanden sind. Hier wird der Frage nachgegangen, ob Artefakte soziale oder politische Dimensionen erlebbar machen können. Formen der Kooperation/Partizipation zeigt auch die Ergebnisse und Objekte eines Workshops mit Cheick Diallo und Cucula in Bamako/Mali, der der Ausstellung vorausgegangen ist. Designer_innen und Künstler_innen: Karo Akpokiere, Paolo Cascone, Matali Crasset & Bulawayo Home Industries, Cucula, Cheick Diallo, Front & Siyzama, Kër Thiossane.

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    Flow of Forms/Forms of Flow ist eine Kooperation des Instituts für Kunstgeschichte an der LMU unter Leitung von Prof. Dr. Kerstin Pinther und Alexandra Weigand, Dipl. Des./M.A. mit dem Architekturmuseum der TUM, dem Museum Fünf Kontinente sowie dem Kunstraum. Sie findet an diesen Orten und in den Räumlichkeiten der Galerie Karin Wimmer statt.

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    www.formflowblog.wordpress.com/
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    Pressetext Deutsch und Englisch
    sowie Pressebilder

     

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    Cheick Diallo, Table Caba, 2012, Metall und Nylonschnur, 40 × 80 × 120 cm

    Foto: Diallo Design

     

     

     

    Die Ausstellung wird gefördert von der Bundeskulturstiftung

    sowie dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München,

    der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung und dem

    Freundeskreis des Kunsthistorischen Instituts.

     

     

     

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    [Gast] Buchpräsentation

     

    Jan Erbelding

     

    Mittwoch, 11. Januar 2017, 19 Uhr

     


    Jan Erbelding

    *Off*, 2016
    22 × 16.5 cm, 80 Seiten
    4/4 farbig
    Auflage: 200 (deutsch)
    Auflage: 75 (englisch)
    HAMMANNVONMIER Verlag
    hvm-books.com

     

     

    /“Ich bin da irgendwie reingeraten.//
    //Off, von dem es vielleicht mehrere geben könnte, dann gab oder sicher gibt, irgendwo in Konstruktion befindlich, also vielleicht doch örtlich zu verstehen, aber nicht ganz sicher, wenig eigentlich und Erinnerungen an vergangene Zukunftsvorstellungen, eine kaum erfasste Panik aller seichten Ebenen sucht sich auch von hier aus langsam die Verbindungen, diffundiert, alles zusammen, in immer weniger minimale Ordnung; hier ist keine Mitte und hier ist auch nicht einfach weiß drumrum.//
    //Um etwas, das irgendwie da reingeraten ist. Ohne schwarz drumrum. Was wichtig wäre, weniger, dacht ich, wurde mehr, was ich nicht wollte, denke ich.//
    //Zukunft funktioniert eingeschränkt, wovon es vielleicht mehrere geben könnte oder gab oder sicher gibt, irgendwo, wodurch die Panik mich erfasste. //
    //
    //Wenn Erinnerungen an eine Zukunft existieren, was bedeutet das dann für die An- oder Abwesenheit von Zukunft hier?//
    //
    //Im Off.//
    //Off.//
    //Verflixt.//
    //Ich raste aus.“/

     

     

     

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    Über uns

     

     

     

    Der Kunstraum wurde 1973 als gemeinnütziger Kunstverein zur Ausstellung und Dokumentation zeitgenössischer Kunst gegründet. Er ging aus dem bereits 1926 gegründeten Verein »Freunde der bildenden Kunst« hervor. Heute hat der Verein ca. 300 Mitglieder. Die inhaltliche Konzeption und organisatorische Umsetzung des Programms trägt der ehrenamtlich tätige Vorstand, unterstützt von freien Mitarbeiter/innen. Der Kunstraum versteht sich als Plattform für junge zeitgenössische Kunst. Der Schwerpunkt liegt auf der Ausstellung von Werken internationaler wie regionaler Künstler/innen und der Veröffentlichung von begleitenden Katalogen und Editionen.

     

    Im aktiven Vorstand sind Emily Barsi, Dr. Patricia Drück, Nina Holm, Ralf Homann, Dr. Luise Horn, Lennart Laule, Dr. Daniela Stöppel und Alexander Steig.

     

    Gestaltung: Ibrahim Öztaş

     

     

     

     

     

     

    Aktiver Vorstand (Kurator/innen)

     

    Emily Barsi

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    Kunsthistorikerin und freie Kuratorin, seit 2013 im Vorstand des Kunstraums. Ausstellungen und Projekte: Arturo Hernández Alcázar, “Falling Remains”, (2016); Babi Badalov, “Fuck golf“, 2015; “Imagined Menu”: Leone Contini (2014), “The Measure Taken”: Zbyněk Baladrán (2014); “Tiempo Muerto: History of the Universe in Twenty Minutes”: Juan Pablo Macías (2013); “Tiempo Muerto – then the Handwriting may be read upon the wall”: Juan Pablo Macias (2012); “H. G. M. – Three Personalities for a new Ecological Memory”, Michelangelo Consani« 2011, (mit Paolo Antognoli Viti und Daniela Stöppel).
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    Dr. Patricia Drück

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    Kunsthistorikerin, seit 2004 Referentin für Geistes-, Sozial- und Humanwissenschaften bei der Max-Planck-Gesellschaft, München. Tätigkeiten im Verlags- und Ausstellungswesen sowie als freie Autorin im Bereich der zeitgenössischen Kunst, 2000 bis 2002 Ausstellungskuratorin der lothringer13, München, 2002 bis 2004 Sprengel Museum Hannover. Seit Februar 2006 im Vorstand des Kunstraums, Januar 2011 bis Dezember 2013 als Stellv. Vorsitzende. Ausstellungen und Projekte: »Fari Shams – European Civilisation, Peter the Great and the order of things« (2016), »Automatic – Gesine Grundmann, Michel Klöfkorn, Björn Kuhligk, Rolf Poellet« (2014), »Visus Visere. Alexander Steig« (2011), »Tanja Roscic – I am fine, don’t worry« (2010), »Drawing Lines – Constantin Luser, Heike Weber, Tim Wolff« (2009), »Stephanie Senge – Von der Wertschätzung« (2008).

     

    Nina Holm

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    M.A. der Amerikanischen Kulturgeschichte, Ethnologie und Kunstpädagogik an der LMU München. Seit 2015 für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst in München tätig. Zuvor Mitarbeiterin im Bereich Kommunikation und Ausstellungsorganisation u.a. bei der PLATFORM (2013-2014), der Sammlung Goetz (2010-2012), der Barbara Gross Galerie (2008-2010) und der Zentrale des Goethe-Instituts im Bereich Wissenschaft und Zeitgeschehen (2008). Freie Tätigkeit als Künstlerassistentin, Lektorin und Autorin.
    Seit Dezember 2016 im Vorstand des Kunstraums.

     

    Ralf Homann

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    Künstler und Autor, lebt und arbeitet in Berlin und München. Studium der Rechtswissenschaften und der Bildhauerei in München anschließend Gastaufenthalte in Florenz, Weimar, Stockholm und New York. Lehrtätigkeit u.a. an der Akademie der Bildenden Künste in München, der Bauhaus-Universität Weimar und der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg. Mitinitiator der Kampagne „kein mensch ist illegal“ im Hybrid Workspace der documentaX. Ralf Homann ist Mitglied der Freien Klasse München und des Deutschen Künstlerbundes. Letzte Einzelausstellung in der Kai Middendorff Galerie, Frankfurt am Main (2011); letzte Gruppenausstellungen am Centre for Contemporary Art, Nizhniy Novgorod, Russia (zus. mit Manuela Unverdorben) und im Grazer Kunstverein im Rahmen des Steirischen Herbst (2012). Seit Dezember 2012 im Vorstand des Kunstraums.

     

    Dr. Luise Horn

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    Kunsthistorikerin, arbeitet als Verlegerin in München. Seit 1996 Leitung des Verlags Silke Schreiber mit Büchern und Katalogen zur zeitgenössischen Kunst. Seit 1980 im Kunstraum tätig, seit 1982 im Vorstand, von 1995 bis 2000 als Vorsitzende, bis 2008 als Stellv. Vorsitzende. In dieser Zeit zahlreiche Ausstellungen und Kataloge, u.a. »Marcel Broodthaers«, »Raymond Hains«, »Arthur Køpcke«, »Dream City« (mit Vito Acconci, Martha Rosler, Stephen Craig und Gustav Metzger); zuletzt »Leo Lencsés, Jannis Marwitz, Christian Rothmaler, Philipp Schwalb« (mit Sabine Weingartner, 2012), »Andreas Wegner und Peter Wächtler – Songbook« (2009, mit Martin Luce), »forschungsgruppe_f: μ [my:] städtische Klimaforschung« (2009, mit Martin Luce), »Beate Engl – The Blob. Nothing can stop it! Ein skulpturales Remake« (2008), »The Domain of the Great Bear« (2006–2007, mit Anja Casser und Beate Engl), »Gustav Metzger/Eva Weinmayr – 2006« (2006, mit Heike Ander und Daniela Stöppel), »ISBN 3-88960-« und »Silke Wagner« im Rahmen von »Urban Scans/Ortstermine 2004« (2004).

     

    Lennart Laule

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    M.A. der Kommunikationswissenschaft, Theaterwissenschaft und Philosophie an der LMU München. Betreiber der Favorit Bar.
    Kultur-, Konzert- und Club-Veranstaltungen, Kooperationen und Veröffentlichungen für die Favorit Bar. Verantwortlich für die regelmäßig stattfindenden Favorit Lectures.
    Herausgeber der Kunstzeitung »This Week« (2009-2013) und des Magazins »Flur« (2006). Kuratorische Arbeit und kulturelle Veranstaltungen u.a. an den Münchner Kammerspielen (Bunnyhill, Praxis Fassbinder), bei Puerto Giesing und für »Monokultur München«.
    Seit April 2012 im Vorstand des Kunstraums als Schatzmeister. Ausstellungen und Projekte: »Phillip Sollmann / AO&: Assembly 2« (2013), »Augusta & Kalle Laar: Fluxus Memory« (2013). »Manuela Rzytki & Anna McCarthy: House for them Ancestors« (2015). »Jens Kabisch: I have seen the future« (2016).

     

    Alexander Steig

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    Künstler und Kurator, lebt und arbeitet in München. Studium der Angewandten Kulturwissenschaften und Ästhetischen Praxis an der Universität Hildesheim sowie der Bildenden Kunst an der Fachhochschule Hannover mit dem Schwerpunkt auf ortspezifische Closed Circuit-Videoinszenierungen. Zahlreiche Stipendien, Residenzen und Projektförderungen ermöglichten seit Mitte der 90er Jahre die Konzeption von über 160 Projekten für unterschiedlichste Institutionen und deren Umsetzung im öffentlichen und halböffentlichen Raum innerhalb und außerhalb Deutschlands. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit initiiert und koordiniert Steig international ausgerichtete freie wie auch institutionell gebundene Projekte (CN, IS, PL, L, RS, BIH, FR, FIN, GB u. a.), lehrte von 2009 – 15 Zeitbasierte Medien an der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim und übernahm für 2015 die Projektleitung der Neujustierung des MaximiliansForum in München. Seit März 2016 kooptiertes Vorstandmitglied, seit Dezember 2016 stellv. Vorsitzender des Kunstraum.

     

    Dr. Daniela Stöppel

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    Kunsthistorikerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kunstgeschichte der LMU München. Seit Februar 2006 im Vorstand des Kunstraum, seit April 2010 als Vorsitzende. Ausstellungen und Projekte: »Wir haben viel erlebt. Cora Piantoni und Monika Kapfer« (2016), »Hansjoerg Dobliar: LowTec« (2015), »One Two Three. Amerikanische Kunst in München« (2014), »Public Listening Henning Christiansen« (2013), »Roundtables 1926, 1972, 2013« (2013), »Jirka Pfahl: Schwarz/Weiß-Symmetrie« (2012), »bankleer – Reality State« (2011/12, mit Martin Luce), »Kunstraum Akademie „Formen informellen Forschens“« (mit Gürsoy Dogtas und Martin Luce), »Michelangelo Consani: M. H. G. – Three Personalities for a new ecological Memory« (2011, mit Emily Barsi und Paolo Antognoli Viti), »Roseline Rannoch/Peruanische Erdzeichen, München 1974« (2011), »Salifou Lindou und Christian Hanussek – avant c’était avant« (2009, mit Heike Ander), »Fortschritt. Gibt’s nicht! Michael von Biel, München 1973 \\\ Editionen und Publikationen des kunstraums 1973 bis 2008« (2008, mit Katrin Kaschadt), »Richard Tuttle, München 1973«, »Thomas Kratz« (2007) und »Gustav Metzger/Eva Weinmayr – 2006« (2006, mit Heike Ander und Luise Horn).

     

     

     

     

     

    Erweiterter Vorstand und kooptierte Vorstandsmitglieder

     

    Heike Ander

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    Kulturwissenschaftlerin, lebt und arbeitet in Köln. Seit April 2008 Kuratorin an der Kunsthochschule für Medien Köln. 2005–2007 Redaktionsleitung documenta 12 magazines. 2003–2005 Projektleitung der Ausstellung »Making Things Public«, ZKM|Zentrum für Kunst und Medientechnologie, Karlsruhe. 2002 Redaktion Publikationen Documenta11. 1996–2001 Wissenschaftliche Mitarbeiterin Kunstverein München. Seit September 2003 im Vorstand des Kunstraum, 2006–2010 als Vorsitzende. Ausstellungen und Projekte: »Agnes Meyer-Brandis« (2011), »Matthias Lahme« (2009), »Salifou Lindou und Christian Hanussek – avant c‘était avant« (2009, mit Daniela Stöppel), »Into the Music« (2008, mit Sabine Himmelsbach/Edith-Ruß-Haus für Medienkunst Oldenburg«), »glossy gibt auf – Jörg Koopmann und Martin Fengel laden ein« (2008), »Michaela Melián –Föhrenwald« (2005–2008), »Eva Weinmayr/Gustav Metzger – 2006« (2006, mit Luise Horn und Daniela Stöppel), »Josef Kramhöller« (2005), »Running the City« im Rahmen von »Urban Scans/Ortstermine 2004« (2004, mit Stefan Römer), »Július Koller« (2004, mit Vit Havranek).

     

    Monika Bayer-Wermuth

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    Kunsthistorikerin, ist seit 2014 wissenschaftliche Volontärin am Lenbachhaus und Lehrbeauftragte an der Akademie der Bildenden Künste, München. Promotion zum Thema „Harun Farocki. Arbeit“ (erscheint 2016 im Verlag Silke Schreiber), 2011-2014 Mitarbeiterin am Zentralinstitut für Kunstgeschichte, 2009-2011 bei den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen. Seit Dezember 2013 im Vorstand des Kunstraums München. Projekte: „Before Your Eyes – Filme von Harun Farocki“ (2014), Berthold Reiss. PROTOKOL (2015), Justin Lieberman. 125 things (2015), Agnes Jänsch. The film inside your head (2015).

     

    Alexandra Weigand

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    studierte Design und Kunstgeschichte und arbeitet als Designerin/Dozentin/Kuratorin/Autorin disziplinenübergreifend. Schwerpunkt ihrer theoretischen Auseinandersetzung ist die Frage, auf welche Art und Weise die Formensprache in Mode, Design, Architektur und Kunst gesellschaftliche Entwicklungen widerspiegelt und wie man aus Veränderungen der Formensprache zukünftige Entwicklungen ablesen kann. Für bayern design co-kuratierte sie im Rahmen der MCBW 2014 und 2015 die Ausstellungen HIT THE FUTURE_ Design beyond the borders und HIT THE FUTURE_Metropolitan Design.

     

    Sabine Weingartner

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    Kunsthistorikerin. Arbeitet seit 2014 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Akademie der Bildenden Künste München. Seit April 2012 im Vorstand des Kunstraum. Projekte (Auswahl): Anna Witt & Mykola Ridnyi. Hang zum Konflikt (2016), INSTRUMENT ERINNERUNG. Der Mnemosyne-Bilderatlas von Aby Warburg im Kunstraum. Eine Kooperation mit dem Hamburger 8. Salon (2014, mit Luise Horn), Leo Gabin. Mango (2013), Annika Kahrs. Playing to the Birds (2013), Of Two Minds. Mahlergruppe (2013), DIE. Leo Lencsés, Jannis Marwitz, Christian Rothmaler, Philipp Schwalb (2012, mit Luise Horn).

     

    Ann-Kathrin Strecker

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    Kunsthistorikerin, lebt und arbeitet in Berlin, Linz und Wien. Seit 2012 wissenschaftliche Assistentin im Bereich Kunstgeschichte und Kunsttheorie an der Kunstuniversität Linz. Seit März 2009 im Vorstand des Kunstraum. Ausstellungen und Projekte: »R.E.P. – Euro Renovation in Europe« (2010), »Astrid Nippoldt – Patterns of Paradise« (2011) und »Eine Frau. Ein Baum. Eine Kuh. – Eine Ausstellung von Michael Biber und Hannes Gumpp« (2012).

     

     

     

    Der Kunstraum ist ein unabhängiger Kunstverein und wird gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München.

     

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    Richard Tuttle, Kunstraum 1973.