Kunstraum

 

Verein für aktuelle Kunst

und Kritik

 

Holzstraße 10, Rgb.

80469 München

t +49 (0)89 54379900

f +49 (0)89 54379902

info@kunstraum-muenchen.de

 

Während der Ausstellungen

Mittwoch bis Sonntag, 14-19h

 

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Programm Archiv:

  1973 – 2012

  2013, 2014, 2015

 

Bücher  Editionen

 

Mitgliedsantrag

Satzung

Impressum

 

  1. Jens Kabisch

    I have seen the future

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    Ausstellung und Vorträge

     

     

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    12. Mai bis 19. Juni 2016

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    Brauchen egalitäre Gemeinschaften Bilder? Ersinnt die Bergpredigt – als Vision einer dieser Gemeinschaften radikaler Gleichheit und Freiheit – ein ›Inkarnat‹ des politischen Körpers? Und wie können wir eine Ästhetik des Miteinanders denken? 
    Das Projekt von Jens Kabisch stellt Fragen nach der politischen und ethischen Dimension des Bildes und des Bildlosen.

    (English version below)

     

    Vorträge
    30. Mai, 20 Uhr, Favorit Bar, Damenstiftstraße 12
    Jens Kabisch
    Wider die Transparenz – Tiqqun und die Politik der Unsichtbarkeit

     

    3. Juni, 19 Uhr, Kunstraum, Holzstraße 10
    Philipp Stoellger
    Unmögliche Bilder

     

    10. Juni, 19 Uhr, Kunstraum, Holzstraße 10 

    Anton Schütz
    Das Ja und das Nein des Bilds

     

     

    Realisierung Lennart Laule
    In Kooperation mit Favorit Bar

     

    Der Kunstraum wird gefördert durch die Landeshauptstadt München.
    Die Ausstellung wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst sowie durch das Ausstellungshaus für christliche Kunst e.V..
    Das Begleitprogramm wird gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München.

     

     

     

     

    Do egalitarian communities demand images to thrive? Does the Sermon on the Mount – as a vision of a radical community to come – envision the surrogate of a political body? How can we conceive aesthetics of togetherness? The project of Jens Kabisch inquires these issues and explores the correlation between the image and the aniconic.

     

    Installation, photographs and accompanying lectures by Philipp Stoellger, Anton Schütz and Jens Kabisch.

     

     

     

     

  2.  

     

     

    Auch sie können teilnehmen ...

     

     

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    Die Satzung

    finden Sie hier Satzung

     

    Auskunft auch unter   089 54 37 99 00

     

     

     

     

     

     

  3. Abriss

     

    Monika Kapfer und Cora Piantoni

     

    Abriss.
    Wir haben viel erlebt
     
     
    7. April bis 1. Mai 2016
     
    Eröffnung:
    6. April, 19 Uhr
     

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    Monika Kapfer und Cora Piantoni

    Baulücke Goethestraße 34, ehemaliger Kunstraum (1996 bis 2002)

     

     

     

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    Ausstellungsansichten

    Fotos: Thomas Splett 

     

     

     

    Sonntag, 17. April, 15 Uhr

    Roundtable

    „Die Neunziger Jahre“ –

    Zeiten des Wandels im Kunstraum München

    Die Diskussionsrunde versammelt als geladene Gäste Kurator/innen, Künstler/innen, Mitarbeiter/innen und Besucher/innen, die den Kunstraum in den 1990er Jahren begleitet haben. Gefragt werden soll insbesondere danach, welche Grundlagen in den 1990ern für unser aktuelles Verständnis von zeitgenössischer Kunst gelegt wurden sowie inwiefern und in welche Richtung sich der Kunstbegriff und -betrieb in den letzten 20 Jahren verändert hat.

    Der für den 17. April angekündigte Roundtable “Die Neunziger Jahre” muss leider aus terminlichen Gründen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Wir geben den Ersatztermin rechtzeitig bekannt.

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    Sonntag, 24. April, 15 Uhr

    Die Räume des Kunstraum München.

    Vier Ortstermine

    Im Rahmen einer Fahrrad-Tour werden die vier Ausstellungsräume des Kunstraums abgefahren und ihr jeweils soziokulturelles Umfeld erkundet. Das Format Fahrradtour knüpft an die in den 1990er Jahren und Anfang der Nuller Jahre vielfach praktizierten Stadtrundgänge an.

     

    Monika Kapfer wurde 1970 geboren. Sie lebt und arbeitet in München. Cora Piantoni wurde 1975 geboren. Sie lebt und arbeitet in München und Zürich. Beide verbindet, dass sie in München in den 1990ern an der Akademie der Bildenden Künste studiert haben und dass für sie in dieser Zeit der Kunstraum München ein wichtiger Impulsgeber sowie Ort des Austausches war. Sie haben nun auf der Grundlage von Nachforschungen im Archiv des Kunstraums und persönlichen Erinnerungen eigene Arbeiten entwickelt, die um die Ausstellungen, die Kurator/innen, aber auch die Räume des Kunstraums kreisen.

     

    Beide Künstlerinnen verfolgen keinen streng dokumentarischen oder archivalischen Zugang, sondern eröffnen in installativen Arbeiten vielmehr assoziative Bezüge, um die besondere Bedeutung des Ortes und die spezifische Stimmung des Kunstbetriebes im München der 1990er Jahre zu reflektieren. So greifen Monika Kapfers installative Interventionen minimal in den Raum ein, während Cora Piantoni im Rückgriff auf dokumentarisches Material neue narrative Zusammenhänge schafft. Gemeinsam ist ihnen ein konzeptueller und zugleich intuitiver Ansatz, der Kunst als eingebunden in soziale Prozesse begreift und diese mit formal-ästhetischen Mitteln anschaulich macht.

     

    Ihre künstlerische Praxis erweist sich damit selbst als nicht unwesentlich durch die 1990er Jahre geprägt, so wie möglicherweise auch das aktuelle Selbstverständnis des Kunstraums aus dieser Zeit herrührt. Wohl nicht zuletzt aufgrund dieser prägenden Funktion für eine Generation von Künstler/innen und Kurator/innen um die Vierzig/Fünfzig, die den aktuellen Kunstbetrieb mittlerweile selbst dominieren, ist die aktuell zu beobachtende Beschäftigung mit den 1990ern auch als Selbstbefragung dieser Generation über ihre eigenen Grundlagen zu bewerten. So blickt unter anderem das mumok in Wien in der Schau to expose, to show, to demonstrate, to inform, to offer. Künstlerische Praktiken um 1990 auf diesen Zeitraum zurück. Sowohl die Ästhetiken als auch die Inhalte dieser Zeit werden dort mit dem Abstand von 20 Jahren reflektiert. Dazu stellt Ariane Müller in ihrer Rezension der Ausstellung für Texte zur Kunst fest, Arbeiten seien damals vor allem „als Material“ verstanden worden, was sich nicht zuletzt in der Aufhebung der „Trennung in Kunstwerke, Paraphernalia und Dokumentation“ im Ausstellungsdisplay äußerte. Die Kunst habe sich zudem, so Müller, „in eine utopische Diskussion begeben, von der sie nicht wollte – und das ist auch ein Unterschied zu den anderen Avantgarden des 20. Jahrhunderts –, dass sie aus der Kunst herausführte.“

     

    An die Leseecken- und Sitzsackzästhetik der 1990er Jahre, die oft auch das Didaktische nicht scheute, knüpfen auch Kapfer und Piantoni in ihrer Ausstellung – teils nicht ganz ironiefrei – an. Schon der Ausstellungstitel „Abriss. Wir haben viel erlebt“ bezieht sich sowohl auf eigene Erfahrungen und Eindrücke, als auch auf die mitunter durchaus turbulente Geschichte des Raumes und seiner Betreiber/innen. Im „wir“ blitzt aber auch die damals nahezu obligatorische partizipative Konzeption von Ausstellungen auf, bei denen immer die gesamte Gesellschaft adressiert werden sollte. Die Zeitungsaufsteller von Cora Piantoni, die statementhaft Einblicke in die Kommunikation des Kunstraums bieten, greifen diesen Anspruch, sich mittels einer diskursiven Display-Ästhetik an eine idealtypisch verstandene Gesamtöffentlichkeit richten zu wollen, erneut auf.

     

    „Abriss“ ist zum einen zeitlich zu verstehen, sowie auch räumlich-architektonisch: 1990, 1997, 2002 und 2008 musste der 1973 gegründete Kunstraum umziehen, und auch die sich immer wieder ändernde Zusammensetzung des Vorstands spiegelt den andauernden Transformationsprozess eines Kunstvereins im Wandel wider. Monika Kapfer erweist diesem permanenten Übergang Reverenz, indem sie in ihren Arbeiten bewusst eine Ästhetik von Baustelle oder – auf den Kunstbetrieb bezogen – von Um-, Auf- und Abbau herstellt.

     

    Das Projekt schließt sich an die bereits seit einigen Jahren intensiv betriebene interne Auseinandersetzung mit der Geschichte des Kunstraums an. Den 1990er Jahren wurde in diesem Rahmen bislang jedoch nur wenig Aufmerksamkeit zuteil, wenngleich diese Jahre eine spannende Umbruchszeit, nicht nur für die Kunst und den Kunstbegriff im Allgemeinen, sondern auch für die Organisation des Kunstraums, bedeuteten. So wurde 1995 der bis dahin amtierende Vorstand abgewählt, neue, loftartige Räume in der Goethestraße bezogen und auch das Ausstellungsprogramm stärker auf gesellschaftlich relevante Thematiken ausgerichtet.

     

     

     

    Kuratiert von Daniela Stöppel

     

     

     

     

     

     

  4. Book Launch

     

     

    Caporetto – Imagined Menu 

     

     

     

    Donnerstag, 24. März 2016, 20 Uhr

     

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    Am Donnerstag, den 24. März wird der italienischer Künstler Leone Contini sein Künstlerbuch “Caporetto – Imagined Menu” im Kunstraum München präsentieren. Das Buch ist 2015 im Verlag Kunstraum München erschienen anläßlich der Ausstellung “Imagined Menu”, 19. Juni bis 8. Juli 2014, in Kooperation mit dem Kunstverein Milano.


     

    Im Rahmen der Buchpräsentation werden für alle Gäste zwei Gerichte serviert, die nach den Originalrezepten aus dem Kochbuch B98 “Imagined Menus” zubereitet wurden. Die ausgewählten Rezepte und Gerichte, die ähnlich schon bei der Performance auf dem Olympiaberg im Juli 2014 angeboten wurden, sollen auch bei der Buchpräsentation als Anregung zum Nachdenken und als Ausgangspunkt für Gespräche zwischen dem Künstler und seinen Gästen dienen.



     

    Herausgegeben von Emily Barsi


     

     

     

    Für mehr Informationen über die Veranstaltung:

    emibarsi(at)gmx.de

     

    

Zu bestellen über info@kunstraum-muenchen.de
    oder +49 (0)89 54379900




    Links ➔ Buch, ➔ Ausstellung, ➔ Edition

     

    Zu bestellen über info@kunstraum-muenchen.de,

    oder +49 (0)89 54379900

     

     

     

     

    Fotos: Thomas Splett 

    Kunstraum München in Kooperation mit dem Kunstverein Milano.

    Gefördert von der Landeshauptstadt München Kulturreferat

     

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    Performance, Olympiapark, 3.July 2014 

     

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  5. [Ausstellung und Künstlergespräch]

    Fari Shams

     

    Künstlergespräch am 6. März um 14 Uhr

    im Gespräch mit Dr. Harald Klinke, Ludwigs-Maximilians-Universität München

     

     

    Der Kunst­historiker und Bild­wissen­schaftler Dr. Harald Klinke lehrt zurzeit Digitale Kunstgeschichte an der LMU München. Er studierte Kunst­ge­schichte, Medien­theorie, Malerei, Kultur­wissen­schaft, Philo­sophie und Wirtschafts­informatik in Karls­ruhe, Berlin, Norwich und Göttingen. Von 2008 bis 2009 arbeitete er als Lehr­kraft für Bild­wissen­schaft am Kunst­ge­schichtlichen Seminar der Universität Göttingen. 2009 bis 2010 war er – unterstützt durch ein Forschungs­stipendium der DFG – Visiting Scholar an der Columbia University, New York. Er ist Herausgeber des International Journal for Digital Art History.

     

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    Wir freuen uns, die erste Einzelausstellung von Fari Shams (1976) in München präsentieren zu können. Die Künstlerin lebt in Düsseldorf und London und hat in London, Chicago und Düsseldorf studiert.

     

    In Zeiten zunehmender Unübersichtlichkeit beschäftigt sich Fari Shams mit Strategien der Ordnung und des Zugriffs auf die (Bild-)Welt. Auswahlkriterien und Sinnstiftung werden als ein in höchstem Maße selektiver, gestalterischer Prozess entlarvt. Im Zentrum ihres Schaffens steht die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Repräsentationen von Natur und Geschichte, dabei werden Verbindungen zwischen verschiedenen Disziplinen, zwischen Wissenschaft und Kunst hergestellt. Die Künstlerin interessiert sich für grundlegende Systeme der Wissensordnung und -präsentation. Ihre Arbeiten sind von der Auffassung geleitet, dass der Erkenntniswert von hierarchischen Systematisierungs- und Klassifikationssystemen – wie sie ebenso in den Sprach- und Naturwissenschaften wie auch im Umgang mit Artefakten und Kunstgegenständen verwendet werden – vor allem Aussagen über ihren eigenen ideologischen Gehalt zulassen, weniger aber über den jeweiligen tatsächlichen Bildgegenstand.

     

    Im Kunstraum zeigt Fari Shams einen Bildatlas aus Daten eines globalen Archivs, der mit Bildern heterogenen Ursprungs sowie unterschiedlichen Präsentationsformen (Tischpräsentation, Wandinstallation oder Projektion) arbeitet. Als Grundlage für die Bildauswahl und -anordnung dient der Künstlerin eine Vorlesung des amerikanischen Historikers John Merriman über Peter den Großen, die sie verschiedenen Klassifizierungssystemen unterzieht. Das vorgefundene Bildmaterial entstammt privaten und öffentlichen Bildquellen, so dem TIME Magazine oder den Online-Archiven der Library of Congress und der New York Public Library. Neben einfachen, neutralen Strukturen wie Schlagwort oder alphabetische Ordnung der Bildunterschriften wendet Fari Shams auch komplexe und kulturell determinierte Systeme der Klassifizierung an. Indem die Künstlerin mit diesen unterschiedlichen Herangehensweisen des Klassifizierens arbeitet und diese auf die vorgefundene Bildwelt anwendet, zeigt sie die subjektive Natur eines jeglichen Klassifizierungssystems auf, das zu jedem Zeitpunkt von den Entscheidungen seines Autors abhängt. Der Betrachter vermag inmitten der Bilderflut eine eigene Position herauszubilden, aber auch hinter der unendlich scheinenden Lesart einen Anhaltspunkt zu erkennen, der unweigerlich auf die Klassifizierung als System, als Apparat zurück führt. Dabei wird ein künstlerischer Ansatz sichtbar, der fotografische Praxis als kulturelles, politisches, ästhetisches und soziales Phänomen begreift und das gesellschaftliche und ästhetische Umfeld der Bilder in den Blick nimmt.

     

    Zugleich bietet die Beschäftigung mit unterschiedlichen Ordnungssystemen auch die Möglichkeit, sich der fortwährenden Obsession anzunähern, Fakten und Bedeutungen zu erfassen. Durch die Verwurzelung in einer konzeptuellen Tradition untergräbt Fari Shams die Lesarten der klassischen Fotografie. Die Künstlerin zeigt nicht nur die Bedingungen von Präsentation und Repräsentation, von Manipulation, Täuschung und visuellen Schlüsseln, sondern setzt sich auch mit den Apparaten der fotografischen Produktion, Auswahlkriterien und Bildmotiv-Inszenierungen auseinander.

     

    Kuratiert von Dr. Patricia Drück

     

    Die Ausstellung wird gefördert von der Kunststiftung NRW sowie der Erwin und Gisela von Steiner-Stiftung

  6. Fari Shams

    European Civilization, Peter the Great and the order of things

     

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    Ausgehend von einer Vorlesung über Peter den Großen stellte Fari Shams ein Set aus 145 gefundenen Bildern zusammen, eine unbewusste visuelle Matrix, die einer Neu-Ordnung unterzogen wird. So fügt die Künstlerin dieser Auswahl von Bildern verschiedene Ordnungsstrukturen zu: ausgehend von einfachen, neutralen Strukturen wie Schlagwort oder alphabetische Ordnung, bis hin zu komplexen und kulturell determinierten Systemen der Klassifizierung. Fari Shams bringt dabei die Frage nach Subjektivität zum Ausdruck, so vor allem in Bezug auf Macht und Wissen.

     

    Die Ausstellung im Kunstraum München ist die erste Einzelausstellung der Künstlerin in München. Sie versteht sich als Hybrid aus wiederverwerteten Bilddaten eines globalen Archivs und der Form eines Bildatlas. Die Multimediainstallation erlaubt es dem Betrachter, inmitten der Bilderflut eine eigene Position herauszubilden, aber auch hinter der unendlich scheinenden Lesart einen Anhaltspunkt zu erkennen, der unweigerlich auf die Klassifizierung als System, als Apparat zurück führt.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

  7.  

     

     

    Über uns

     

     

     

    Der Kunstraum wurde 1973 als gemeinnütziger Kunstverein zur Ausstellung und Dokumentation zeitgenössischer Kunst gegründet. Er ging aus dem bereits 1926 gegründeten Verein »Freunde der bildenden Kunst« hervor. Heute hat der Verein ca. 300 Mitglieder. Die inhaltliche Konzeption und organisatorische Umsetzung des Programms trägt der ehrenamtlich tätige Vorstand, unterstützt von freien Mitarbeiter/innen. Der Kunstraum versteht sich als Plattform für junge zeitgenössische Kunst. Der Schwerpunkt liegt auf der Ausstellung von Werken internationaler wie regionaler Künstler/innen und der Veröffentlichung von begleitenden Katalogen und Editionen.

     

    Im aktiven Vorstand sind Emily Barsi, Dr. Patricia Drück, Ralf Homann, Dr. Luise Horn, Lennart Laule, Dr. Daniela Stöppel, Monika Wermuth und Sabine Weingartner

     

    Gestaltung: Ibrahim Öztaş

     

     

     

     

     

     

    Aktiver Vorstand (Kurator/innen)

     

    Emily Barsi

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    Kunsthistorikerin und freie Kuratorin, seit 2013 im Vorstand des Kunstraums. Ausstellungen und Projekte: Babi Badalov, “Fuck golf”, 2015; “Imagined Menu”: Leone Contini (2014), “The Measure Taken”; Zbyněk Baladrán (2014); “Tiempo Muerto: History of the Universe in Twenty Minutes”: Juan Pablo Macías (2013); “Tiempo Muerto – then the Handwriting may be read upon the wall”: Juan Pablo Macias (2012); “H. G. M. – Three Personalities for a new Ecological Memory”, Michelangelo Consani« 2011, (mit Paolo Antognoli Viti und Daniela Stöppel).
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    Monika Bayer-Wermuth

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    Kunsthistorikerin, ist seit 2014 wissenschaftliche Volontärin am Lenbachhaus und Lehrbeauftragte an der Akademie der Bildenden Künste, München. Promotion zum Thema „Harun Farocki. Arbeit“ (erscheint 2016 im Verlag Silke Schreiber), 2011-2014 Mitarbeiterin am Zentralinstitut für Kunstgeschichte, 2009-2011 bei den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen. Seit Dezember 2013 im Vorstand des Kunstraums München. Projekte: „Before Your Eyes – Filme von Harun Farocki“ (2014), Berthold Reiss. PROTOKOL (2015), Justin Lieberman. 125 things (2015), Agnes Jänsch. The film inside your head (2015).

     

    Dr. Patricia Drück

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    Kunsthistorikerin, seit 2004 Referentin für Geistes-, Sozial- und Humanwissenschaften bei der Max-Planck-Gesellschaft, München. Tätigkeiten im Verlags- und Ausstellungswesen sowie als freie Autorin im Bereich der zeitgenössischen Kunst, 2000 bis 2002 Ausstellungskuratorin der lothringer13, München, 2002 bis 2004 Sprengel Museum Hannover. Seit Februar 2006 im Vorstand des Kunstraums, Januar 2011 bis Dezember 2013 als Stellv. Vorsitzende. Ausstellungen und Projekte: »Visus Visere. Alexander Steig« (2011)»Tanja Roscic« (2010), »Drawing Lines – Constantin Luser, Heike Weber, Tim Wolff« (2009), »Stephanie Senge – Von der Wertschätzung« (2008).

     

    Ralf Homann

    ……………………………

    Künstler und Autor, lebt und arbeitet in Berlin und München. Studium der Rechtswissenschaften und der Bildhauerei in München anschließend Gastaufenthalte in Florenz, Weimar, Stockholm und New York. Lehrtätigkeit u.a. an der Akademie der Bildenden Künste in München, der Bauhaus-Universität Weimar und der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg. Mitinitiator der Kampagne „kein mensch ist illegal“ im Hybrid Workspace der documentaX. Ralf Homann ist Mitglied der Freien Klasse München und des Deutschen Künstlerbundes. Letzte Einzelausstellung in der Kai Middendorff Galerie, Frankfurt am Main (2011); letzte Gruppenausstellungen am Centre for Contemporary Art, Nizhniy Novgorod, Russia (zus. mit Manuela Unverdorben) und im Grazer Kunstverein im Rahmen des Steirischen Herbst (2012). Seit Dezember 2012 im Vorstand des Kunstraums.

     

    Dr. Luise Horn

    ……………………………………

    Kunsthistorikerin, arbeitet als Verlegerin in München. Seit 1996 Leitung des Verlags Silke Schreiber mit Büchern und Katalogen zur zeitgenössischen Kunst. Seit 1980 im Kunstraum tätig, seit 1982 im Vorstand, von 1995 bis 2000 als Vorsitzende, bis 2008 als Stellv. Vorsitzende. In dieser Zeit zahlreiche Ausstellungen und Kataloge, u.a. »Marcel Broodthaers«, »Raymond Hains«, »Arthur Køpcke«, »Dream City« (mit Vito Acconci, Martha Rosler, Stephen Craig und Gustav Metzger); zuletzt »Leo Lencsés, Jannis Marwitz, Christian Rothmaler, Philipp Schwalb« (mit Sabine Weingartner, 2012), »Andreas Wegner und Peter Wächtler – Songbook« (2009, mit Martin Luce), »forschungsgruppe_f: μ [my:] städtische Klimaforschung« (2009, mit Martin Luce), »Beate Engl – The Blob. Nothing can stop it! Ein skulpturales Remake« (2008), »The Domain of the Great Bear« (2006–2007, mit Anja Casser und Beate Engl), »Gustav Metzger/Eva Weinmayr – 2006« (2006, mit Heike Ander und Daniela Stöppel), »ISBN 3-88960-« und »Silke Wagner« im Rahmen von »Urban Scans/Ortstermine 2004« (2004).

     

    Lennart Laule

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    M.A. der Kommunikationswissenschaft, Theaterwissenschaft und Philosophie an der LMU in München. Betreiber der Favorit Bar. Herausgeber der Kunstzeitung »This Week«. Kooperationen, Veröffentlichungen, Konzert- und Club-Veranstaltungen für die Favorit Bar. Verantwortlich für die regelmäßig stattfindenden Favorit Lectures. Kuratorische Arbeit und kulturelle Veranstaltungen (u.a. an den Münchner Kammerspielen, Puerto Giesing, Kirsch & Co.). Seit April 2012 im Vorstand des Kunstraum als Schatzmeister. Ausstellungen und Projekte: »Phillip Sollmann / AO&: Assembly 2« (2013), Kunst oder Unfall – »Fluxus Memory«, ein Projekt mit Augusta und Kalle Laar (2013)

     

    Dr. Daniela Stöppel

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    Freie Kunsthistorikerin und Autorin. Von 2007 bis 2014 wissenschaftliche Assistentin am Institut für Kunstgeschichte an der LMU München. Seit Februar 2006 im Vorstand des Kunstraum, seit April 2010 als Vorsitzende. Ausstellungen und Projekte: »Hansjoerg Dobliar: LowTec« (2015), »One Two Three. Amerikanische Kunst in München« (2014), »Public Listening Henning Christiansen« (2013), »Roundtables 1926, 1972, 2013« (2013), »Jirka Pfahl: Schwarz/Weiß-Symmetrie« (2012), »bankleer – Reality State« (2011/12, mit Martin Luce), »Kunstraum Akademie „Formen informellen Forschens“« (mit Gürsoy Dogtas und Martin Luce), »Michelangelo Consani: M. H. G. – Three Personalities for a new ecological Memory« (2011, mit Emily Barsi und Paolo Antognoli Viti), »Roseline Rannoch/Peruanische Erdzeichen, München 1974« (2011), »Salifou Lindou und Christian Hanussek – avant c’était avant« (2009, mit Heike Ander), »Fortschritt. Gibt’s nicht! Michael von Biel, München 1973 \\\ Editionen und Publikationen des kunstraums 1973 bis 2008« (2008, mit Katrin Kaschadt), »Richard Tuttle, München 1973«, »Thomas Kratz« (2007) und »Gustav Metzger/Eva Weinmayr – 2006« (2006, mit Heike Ander und Luise Horn).

     

    Sabine Weingartner

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    Kunsthistorikerin. Arbeitet seit 2014 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Akademie der Bildenden Künste München. Seit April 2012 im Vorstand des Kunstraum, seit 2013 stellv. Vorsitzende. Projekte (Auswahl): INSTRUMENT ERINNERUNG. Der Mnemosyne-Bilderatlas von Aby Warburg im Kunstraum. Eine Kooperation mit dem Hamburger 8. Salon (2014, mit Luise Horn), Leo Gabin. Mango (2013, mit Iris Mickein), Annika Kahrs. Playing to the Birds (2013), Of Two Minds. Mahlergruppe (2013), DIE. Leo Lencsés, Jannis Marwitz, Christian Rothmaler, Philipp Schwalb (2012, mit Luise Horn).

     

     

     

    Erweiterter Vorstand und kooptierte Vorstandsmitglieder

     

    Heike Ander

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    Kulturwissenschaftlerin, lebt und arbeitet in Köln. Seit April 2008 Kuratorin an der Kunsthochschule für Medien Köln. 2005–2007 Redaktionsleitung documenta 12 magazines. 2003–2005 Projektleitung der Ausstellung »Making Things Public«, ZKM|Zentrum für Kunst und Medientechnologie, Karlsruhe. 2002 Redaktion Publikationen Documenta11. 1996–2001 Wissenschaftliche Mitarbeiterin Kunstverein München. Seit September 2003 im Vorstand des Kunstraum, 2006–2010 als Vorsitzende. Ausstellungen und Projekte: »Agnes Meyer-Brandis« (2011), »Matthias Lahme« (2009), »Salifou Lindou und Christian Hanussek – avant c‘était avant« (2009, mit Daniela Stöppel), »Into the Music« (2008, mit Sabine Himmelsbach/Edith-Ruß-Haus für Medienkunst Oldenburg«), »glossy gibt auf – Jörg Koopmann und Martin Fengel laden ein« (2008), »Michaela Melián –Föhrenwald« (2005–2008), »Eva Weinmayr/Gustav Metzger – 2006« (2006, mit Luise Horn und Daniela Stöppel), »Josef Kramhöller« (2005), »Running the City« im Rahmen von »Urban Scans/Ortstermine 2004« (2004, mit Stefan Römer), »Július Koller« (2004, mit Vit Havranek).

     

    Alexander Steig

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    Künstler und Kurator, lebt und arbeitet in München. Studium der Kulturwissenschaften an der Universität Hildesheim sowie der Malerei und Bildhauerei an der Hochschule Hannover mit Schwerpunkt ortspezifischer Videoinszenierung. Zahlreiche Stipendien, Residenzen und Projektförderungen ermöglichten seit Mitte der 90er Jahre die Konzeption von über 160 z. T. raumübergreifenden Projekten für unterschiedlichste Institutionen und deren Umsetzung im öffentlichen und halböffentlichen Raum innerhalb und außerhalb Deutschlands. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit initiiert und koordiniert Steig international ausgerichtete freie wie auch institutionell gebundene Projekte (CN, IS PL, L, RS, BIH, FR, FIN, S, GB u. a.), lehrte von 2009 – 15 Zeitbasierte Medien an der HAWK Hildesheim und übernahm für 2015 die Projektleitung der Neujustierung des MaximiliansForums in München.

     

    Ann-Kathrin Strecker

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    Kunsthistorikerin, lebt und arbeitet in Berlin, Linz und Wien. Seit 2012 wissenschaftliche Assistentin im Bereich Kunstgeschichte und Kunsttheorie an der Kunstuniversität Linz. Seit März 2009 im Vorstand des Kunstraum. Ausstellungen und Projekte: »R.E.P. – Euro Renovation in Europe« (2010), »Astrid Nippoldt – Patterns of Paradise« (2011) und »Eine Frau. Ein Baum. Eine Kuh. – Eine Ausstellung von Michael Biber und Hannes Gumpp« (2012).

     

    Alexandra Weigand

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    studierte Design und Kunstgeschichte und arbeitet als Designerin/Dozentin/Kuratorin/Autorin disziplinenübergreifend. Schwerpunkt ihrer theoretischen Auseinandersetzung ist die Frage, auf welche Art und Weise die Formensprache in Mode, Design, Architektur und Kunst gesellschaftliche Entwicklungen widerspiegelt und wie man aus Veränderungen der Formensprache zukünftige Entwicklungen ablesen kann. Für bayern design co-kuratierte sie im Rahmen der MCBW 2014 und 2015 die Ausstellungen HIT THE FUTURE_ Design beyond the borders und HIT THE FUTURE_Metropolitan Design.

     

     

     

    Der Kunstraum ist ein unabhängiger Kunstverein und wird gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München.

     

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    Richard Tuttle, Kunstraum 1973.