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– VERSCHOBEN auf 2021; neuer Termin folgt –


[Tagung]


The Itching.
Gewalt des Außer-Ordentlichen

Samstag, 16.05.2020

Ergänzend findet ab Sonntag, den 12.02.2020, die 8-teilige Vortragsreihe »Favorit Mumbo Jumbo. Fremdheit und Nicht-Verstehen« in der Favorit Bar statt.

[Förderresidenz]

Claudia Barcheri

Juli 2020

Abschlussveranstaltung: Mittwoch, 29.07., 10–22 Uhr
Um Voranmeldung wird gebeten



Der Kunstraum stellt sein großzügiges Obergeschoss im Juli der Südtiroler Bildhauerin Claudia Barcheri für die einmonatige Förderresidenz zur Verfügung. Claudia Barcheri
hat zunächst an der Academy of Fine Arts Bologna und anschließend an der AdbK bei Olaf Metzel studiert.

Die Künstlerin weitete während ihres Stipendiums an der Cité des Arts in Paris ihre Untersuchungen des »armen Material« Gips aus; von diesen »skulpturalen Skizzen«, diesen dünn gegossenen und eingefärbten Bozetti ausgehend, wird Barcheri ihren Ansatz raumgreifender Oberflächentransformation zwischen Malerei und Objekt vertiefen.

– VERSCHOBEN auf 2021; neuer Termin folgt –

Justine Gaga: SHADOW

02.07. – 31.07.2020

Eröffnung: Mittwoch, 01.07., 19 Uhr

Der Kunstraum München präsentiert die erste deutsche Einzelausstellung der Kamerunerin Justine Gaga (*1974). Skulptur und Installation, Malerei, Performance und Video sind die Ausdrucksmittel dieser vielseitigen Künstlerin, deren Ausbildung geprägt ist von der Mitarbeit in Künstlerstudios und Werkstätten in Kamerun, vor allem in der ArtBakery, mit dem Videopionier Goddy Leye als ihrem Mentor.

Justine
Gaga arbeitet nicht zurückgezogen in ihrem Atelier in Bonendale bei Douala, sondern sie versteht sich als kritische Beobachterin der Welt, die sie umgibt. Dazu nutzt sie zahlreiche Arbeitsaufenthalte und Residencies in unterschiedlichen Kontexten und Ländern. Anfang dieses Jahres war sie beispielsweis zu Gast im Internationalen Künstlerhaus der Stadt München; ihre Arbeiten werden gezeigt in Mali, Senegal, Südafrika, Kolumbien, Frankreich (Manifesta 13 Marseille, 2020), den Niederlanden (Sonsbeek 2020) und in Deutschland (Humboldt Forum Berlin).

Aus
ihrer individuellen Perspektive, aber auch aus dem Blickwinkel des globalen Südens behandelt Justine Gaga gesellschaftliche und politische Fragestellungen, analysiert das internationale Kunstsystem und reflektiert ihre Rolle darin – als Mensch bzw. als Künstlerin. Ein immer wiederkehrendes Sujet ihrer Arbeit ist die Einsamkeit, die »Solitude« in der Masse. Dabei bezieht sie sich auf Erfahrungen von Isolation, Exil, Immigration, physischen und psychischen Grenzen. Die künstlerische Umsetzung dieser Themen wechselt vom Figurativen zum Abstrakten, vom Poetischen zum Plakativen. Im Kunstraum wird sie unter dem Titel »SHADOW« (Video-)Installationen und eine Serie Malereien präsentieren.


Kuratiert von Beate Engl und Annette Schemmel


Diese Ausstellung wurde
ermöglicht durch den Förderbereich Internationale Kulturarbeit des Kulturreferats der Landeshauptstadt München.

Das Vorhaben beruht auf einer Kooperation mit der Fachschaft Kunst des Theresien-Gymnasium München und dem internationalen Kooperationsprojekt »Bilder-Bilderwelten-Weltbilder«, das an der Akademie der Bildenden Künste München angesiedelt ist und neben der LMU München und dem Museum Fünf Kontinente u.a. auch mit der Université Yaoundé I in Kamerun zusammenarbeitet.

Wegen Corona muss die Ausstellung leider verschoben werden, da die
Künstlerin im Moment nicht einreisen kann, um ihre Arbeiten in situ zu realisieren.

Responsive Curating

12.09. – 25.10.2020

Anjana Kothamachu
Antonia Low
Ina Ettlinger
Hans HS Winkler
Harish V Mallappanavar
Rasso Rottenfußer
Vichar B N
Vineesh Amin

Eröffnung: Freitag, 11.09., 19 Uhr
Im Rahmen von VARIOUS OTHERS

Curatorial Talk: Samstag, 12.09., 15 Uhr
Lange Nacht: Samstag, 17.10., 19–2 Uhr
Panel Discussion: 24.10., 19 Uhr



»Responsive Curating« experimentiert mit der »Ausstellung« als ein universal verstandenes Medium unter den aktuellen pandemischen Vorzeichen wie den dazugehörigen digitalen und politischen Umgebungen. Der Kunstraum München ist die zweite Station der Ausstellungsreihe, die im indischen Bangalore startete. An jedem Ausstellungsort werden die Arbeiten neu realisiert auf der Grundlage digitalisierter Pläne. Sie greifen formale Prinzipien der instruction-based art der 1960er Jahre auf, folgen jedoch Anforderungen heutiger kultureller Produktion wie z.B. Responsivität oder objektbasierter Vektorgrößen. Nach der Ausstellung werden die Arbeiten entweder an Sammlungen vor Ort verkauft oder in den jeweils lokalen Entsorgungskreislauf integriert. Zu sehen sind Arbeiten internationaler Künstlerinnen und Künstler, die die Möglichkeiten des Settings erforschen.

Kuratiert von Ralf Homann (Kunstraum, Munich), Uwe Jonas (studio im HOCHHAUS, Berlin), Suresh Kumar and Surekha (BAR1, Bengaluru)

In
Zusammenarbeit mit Uwe Jonas (Berlin, Studio im HOCHHAUS), Surekha und Suresh Kumar
(Bangalore, Venkatappa Art Gallery).


Die Ausstellung wird gefördert von:


Landeshauptstadt München Kulturreferat
Kulturstiftung der
Stadtsparkasse München
Bayerisches
Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst
Die erste Station in Bangalore wurde co-finanziert durch das Goethe-Institut.


In Kooperation mit