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Jahresgaben

[Editionen 1999–2008]


12. – 20.12.2020

Aufgrund der aktuellen Lage wird die Ausstellung mit kurzen Videopräsentationen der einzelnen Werke online stattfinden.

Heike Bollig, Abrissarbieten jeglicher Art, 2008
Heike Bollig, »Abrissarbieten jeglicher Art«, 2008

Thomas Cena
AURA

01.02 – 07.03.2021

Lange Eröffnung: Sonntag, 31.01., 11–19 Uhr



Der Zeichner und Maler Thomas Cena erfasst in seinen Silberstift- und Kohlezeichnungen wie auch seinen farblich reduzierten Aquarellbildern auf Papier und Leinwand urbane Randgebiete, städtisches Unterholz und Ruderalflächen und stellt dabei vergessene und vergehende Architekturfragmente, unkultivierte Agrarlandschaften oder florale Rückeroberungsbereiche in den Mittelpunkt. Die Aneignung und Bildwürdigung dieser scheinbar profanen Schauplätze seiner näheren Umgebung, derer sich die Natur zu bemächtigen sucht, erfolgt zunächst fotografisch und werden zeichnerisch mit
der relativen Gleichmäßigkeit einer flächigen Schraffur getupft und gefleckt in den Widerspruch aktueller Zeitlosigkeit überführt. Cena zeigt im Kunstraum in neuen Arbeiten Dickicht und Gestrüpp, verlandende Tümpel und zuwachsende Lichtungen, quasi Reste oder naturnahe Zitate, die sich trotz urbanen Hintergrundrauschens in elegische Orte verwandeln können.

Der 1970 in Kattowitz (PL) geborene Künstler hat Malerei an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig studiert. Nach einem DAAD-Stipendium in Japan und zwei Arbeitsstipendien für Malerei in Stuhr sowie Northeim hatte Cena bis 2015 einen Lehrauftrag für Grundlagen der Malerei an seiner ehemaligen Hochschule inne. Er
lebt und arbeitet in Hannover und unterrichtet Kunst an einem Gymnasium.


Kuratiert von Alexander Steig