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Sebastian Hirn und Lisa Hörstmann

abandoned positions

06.02. – 08.03.2020

Eröffnung: 05.02., 19 Uhr

abandoned positions setzt sich mit dem Irakkrieg von 2003 und seinen direkten wie indirekten Folgen für die Region und Europa auseinander. Zwischen 2015 und 2018 interviewten Sebastian Hirn und Lisa Hörstmann Aktivist*innen, die 2003 mit dem Ziel, die Invasion zu verhindern, in den Irak reisten, irakische Flüchtlinge, Mitarbeiter*innen von Hilfsorganisationen und Journalist*innen sowie amerikanische Irakkriegs-Veteran*innen. In einer Zusammenstellung der Interviews mit dokumentarischem Film- und Tonmaterial werden Entwicklungslinien aufgezeigt, die von der Neuausrichtung amerikanischer Außenpolitik nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion bis in die politische Situation der Gegenwart reichen. Die Arbeit gibt den unterschiedlichen, teils widersprüchlichen Perspektiven und Erfahrungen Raum und lässt sie kommentarlos nebeneinander stehen. Den Besucher*innen wird die Möglichkeit gegeben, sich ein eigenes Bild jenseits der herkömmlichen Berichterstattung zu machen.

Die Recherche wurde ermöglicht durch das Spielart Festival, das Kulturreferat der Landeshauptstadt München, die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa, das Santa Fe Art Institute (New Mexico) und das Bemis Center for Contemporary Arts (Omaha, Nebraska).

Kuratiert von Nina Holm



Die Ausstellung wird gefördert durch den
Verein Ausstellungshaus für christliche Kunst.